Offener Brief an den Deutschen Frauenrat

Betrifft: Ihre Stellungnahme zum Ausgang der Bundestagswahl 2021 im Informationsblatt frauenpolitischer dienst – fpd, Ausgabe vom 01.10.2021 Sehr geehrte Frau Dr. von Miquel, sehr geehrte Vorstandsmitglieder des Deutschen Frauenrats, nicht zum ersten Mal fällt bei der o.g. Stellungnahme auf, dass der Deutsche Frauenrat sich offenbar ausschließlich als Stimme der erwerbstätigen Weiterlesen

Respekt für Lebensleistung bei der Rente?

  von Gesa Ebert aus der fh 4/2021 Müttern wird er verweigert – kinderlose Witwen sind überversorgt „Sie müssten einen engagierten, den Benachteiligungen der Familien gegenüber aufgeschlossenen, über die Maßen fleißigen Richter finden, wenn die Klage nicht abgewiesen werden sollte. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie diesen Mann oder diese Frau Weiterlesen

Wahl-O-Mat ignoriert die Eltern

Der kürzlich von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte Wahl-OMat zur Bundestagswahl ignoriert die Rechte und Interessen von Eltern. Bei den 38 Fragen kommen Eltern nur einmal vor (im Zusammenhang mit dem Bafög). Eltern haben so anhand des Wahl-O-Mats keine Möglichkeit, sich über die Haltung der Parteien zu ihren spezifischen Weiterlesen

Interview mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw

  Herr Prof. Dr. Löw, erst vor kurzem durften wir Sie als neues Mitglied unseres Verbands begrüßen. Sie sind ausgewiesener Politikwissenschaftler. Inwieweit fällt da die Familienpolitik in Ihre Kompetenz? 1957 wurde ich mit dem Thema: „Der Grundrechtsbegriff der bayerischen Verfassung und ihre Grundrechte“ promoviert. In dieser Verfassung aus dem Jahre Weiterlesen

Ist die „normale“ Familie zu normal?

  Von Wiltraud Beckenbach in der fh 2/2021 Durch den ehemaligen Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert hörte ich schon in den 1990er Jahren von der so genannten Forsthoff’schen These. Danach verschwinde ein Thema immer mehr aus der allgemeinen Wahrnehmung, je weniger aufsehenerregend es ist. Diese Aussage lässt sich an folgendem Beispiel gut Weiterlesen

Relative Verarmung von Familien statistisch bestätigt

Der Verband Familienarbeit e.V. weist seit Jahrzehnten darauf hin, dass unser Sozialsystem zu einer fortschreitenden Verarmung von Familien in einer reicher werden Gesellschaft geführt hat und weiterhin führt. Die Mitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 23.4.2019 bestätigt das.* Das durchschnittliche Geldvermögen von Paaren mit Kindern beträgt nur 73 % des Weiterlesen

Endlich? Hat Jens Spahn den Konstruktionsfehler unseres Sozialrechts begriffen?

Wer Kinder hat, investiert – wer keine hat, profitiert. Auf diesen Missstand weist der Verband Familienarbeit seit seiner Gründung vor 40 Jahren hin. Eingeleitet wurde diese Perversion des natürlichen Generationenvertrages von der CDU-geführten Regierung unter Adenauer durch die Rentenreform 1957. Dabei wurde der Rentenanspruch nahezu ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden, obwohl Weiterlesen

1968 – Licht und Schatten (Fh 2018/1)

von Gertrud Martin 50 Jahre nach der Studentenrebellion: Die Zeitungen sind voll von begeisterten oder miesepetrigen Rückblicken. Je nach politischem Standort. Auch wir als Familienverband und Lobby für die Anerkennung und Honorierung der Familienarbeit sollten uns fragen: was hat uns dieser gesellschaftliche Umsturz gebracht? Dabei fällt mir unweigerlich das Bild Weiterlesen

Koalitionsvertrag – enttäuschend für Familien und Rentner

Zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD nimmt Dr. Johannes Resch, stellvertretender Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V., Stellung: „Der im Vertrag behauptete Anspruch, Familien und Rentnern gerecht zu werden, wird nicht erfüllt. Der Vertrag ignoriert nach wie vor den wichtigsten Konstruktionsfehler unseres Sozialsystems, der darin besteht, dass das Gleichgewicht zwischen Kinder- Weiterlesen

Kinderarmut wird beklagt – nach den Ursachen wird nicht gefragt !

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF) vom 6.6.2017 (Nr.7) wird die Armut von Kindern und die sich daraus ergebenden ungünstigen Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung beklagt. So berechtigt das Anliegen ist, so befremdlich ist es, dass die Ursachen der in den letzten Jahrzehnten Weiterlesen