"Bemutterung ist out.
Kinderbetreuung ist in.
Wir bezahlen beinah jeden, um nach den Kindern zu sehen, außer die eigenen Mütter.“

- Peter S. Cook -

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WIR SIND UNABHÄNGIG - SEIT 1979!

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#WIRMACHENDASFASSAUF

Macht mit uns auf die Missstände im Bereich der Care-Arbeit aufmerksam - Online am 30. April 2021

Wie kann ich mitmachen? Wer eines hat, fotografiert bis zum 30. April 2021 ein Fass, welches natürlich mit der persönlichen Botschaft für Care-Arbeit dekoriert werden darf! Idealerweise habt ihr einen öffentlichen Platz, wo ihr euer Fass positionieren könnt. Das Fass wird fotografiert und mit dem Hashtag #wirmachendasfassauf in den sozialen Medien gepostet – ABER: Erst am 30. April 2021 um 19:00 Uhr. Teilen, weitererzählen, posten,… vorab ausdrücklich erwünscht!

Der digitale Flashmob unter dem Motto „Wir machen das Fass auf!“ soll auf Missstände in der Care-Arbeit aufmerksam machen. Es geht dabei sowohl um Berufe im Care-Bereich, die elterliche Erziehungsarbeit als auch um häusliche Pflege von Angehörigen. Denn diese wichtige Arbeit ist ungleich verteilt, unterbezahlt und unterfinanziert. Sie muss Anerkennung und eine gendergerechte Finanzierung erhalten.

Zur Einstimmung auf den digitalen Flashmob startet um 18:30 Uhr eine Vorveranstaltung zum Thema Care-Arbeit. Alle sind Willkommen, denn je mehr sich einsetzen, desto besser. Damit wir einen Überblick haben, wie viele wir sind, meldet euch (gerne auch als Gruppe) bitte bei Renate Seis für die digitale Vorveranstaltung an: renate.seis@gmx.de.

Hinweis für alle ohne Fass und/oder Social Media: Wer kein eigenes Fass hat, kann natürlich das angefügte Fassbild nutzen. Postet einfach das Logo mit Hashtag und eurem Statement. Wer nicht in den Social-Medias vertreten ist, kann seinen Beitrag bis zum 30.04.2021 um 14 Uhr an folgende E-Mail schicken (wir posten ihn dann für euch): hornung@frauenbund-bayern.de

Hinweis für teilnehmende Netzwerke/Verbände/Unternehmen: Wir machen euch gerne als Unterstützer auf unserer Website sichtbar – mit eurem Statement für Care-Arbeit. Meldet euch dafür unter: mschmid@familienarbeit.org

Weitere Informationen unter: www.vhs.link/CARE 

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter mschmid@familienarbeit.org!

Mit vielen Grüßen

Maria Schmid, Brigitte Bührlen, Anneliese Röhrl, Renate Seis

12 Thesen zum Erziehungsgehalt

Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung

Die Eltern gehen zur Arbeit, die Kinder in die Kita, schon die ganz Kleinen.

 

Das ist der allgemeine Trend in unserer heutigen Gesellschaft und das wird aus verschiedenen Gründen von Politik und Wirtschaft gefördert und gefordert. Die institutionelle Betreuung, bereits vom Krippenalter an, scheint die ideale Lösung für alle zu bieten. “Frühe Förderung”, “Kinder brauchen Kinder” ist in aller Munde 
und Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Was aber sind die Grundbedürfnisse der Kleinkinder? Und können sie unter den heutigen Bedingungen in der Krippe befriedigt werden – als Voraussetzung für eine gute kindliche Entwicklung?

Zahlreiche  Psychotherapeuten und Ärzte, darunter angesehene Wissenschaftler, weisen auf Gefahren für die Persönlichkeitsentwicklung von Säuglingen und Kleinkindern in den Kitas hin. 

Sie zeigen auf, dass vor allem unter 3-Jährige i.d.R. zu früh und zu lange in qualitativ unzureichend ausgestatteten Einrichtungen betreut werden, was mittel- und langfristig mit Risiken für ihre psychische Gesundheit verbunden ist. 

 

 

Der Aufruf, der von der Politik eine Wende in der Frühbetreuung von Kindern fordert, befasst sich mit der derzeitigen Situation der Kitas, der Erzieher*innen, der Kinder unter 3 Jahren und ihrer Eltern sowie mit notwendigen Konsequenzen.
Initiator des Aufrufs ist die Arbeitsgruppe Frühbetreuung in der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten Deutschland. 
Erstunterzeichner sind diverse Fachverbände sowie über 200 teilweise namhafte Experten aus den Fachbereichen Psychotherapie, Medizin, Pädagogik und Neurobiologie. 

Aufruf, vollständige Version

Kurzfassung des Aufrufs

Link zur Website des Aufrufs
Hier finden Sie neben dem Aufruf die Möglichkeit zu unterschreiben, die Liste der Erstunterzeichner, ein Literaturverzeichnis, Kommentare zum Aufruf und die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. 

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