Verband Familienarbeit e.V. – Beiträge

Leben wir in einem Rechtsstaat? (Fh 2014/3)

von Dr. Johannes Resch In der Mitgliederzeitschrift unseres Verbandes wurde bereits mehrmals auf das seit 2007 geltende Elterngeldgesetz eingegangen (Fh 1/2013; Fh 2/2014). Grund ist, dass ausgerechnet in diesem Gesetz die Geringschätzung der Erziehungsarbeit besonders deutlich zum Ausdruck kommt. So erhalten erwerbstätige Eltern bei einem ersten Kind ein Elterngeld von Weiterlesen

Die Mutter vermittelt die Sprachkompetenz (Fh 2014/3)

von Sabine Wüsten http://www.muetter-fuer-muetter.de Seit langem verfolgen wir mit Fassungslosigkeit diese jährlich wiederkehrenden Meldungen von deutschen Kindern, die der Muttersprache nicht angemessen mächtig sind. Da wir in unserer Initiative seit Jahren Mütter mit ihren Säuglingen und Kleinkindern unterstützen, können wir inzwischen sehr genau die Ursachen solcher Phänomene erkennen. Alle Fähigkeiten Weiterlesen

Artgerechte Haltung (Fh 2014/3)

von Wiltraud Beckenbach Es stimmt schon sehr nachdenklich, wenn sich in Deutschland ca. 800.000 Menschen in Vereinen für den Tierschutz einsetzen und nur ca. 50.000 für den Schutz von Kindern. Beim Tierschutz ist fast alles geregelt. So muss die Grundfläche eines Zwingers je nach Größe des Hundes zwischen 6 und Weiterlesen

60 Jahre Kindergeld – eine Erfolgsgeschichte? (Fh 2014/3)

von Gertrud Martin und Wiltraud Beckenbach Ende des Jahres 1954 beschloss der Deutsche Bundestag mehrere Gesetze, wonach Eltern auf Antrag für dritte und weitere Kinder unter 18 Jahren monatlich 30 DM Kindergeld beziehen konnten. Ein Kommentator schrieb dazu: „Wie man sieht, ist eine solche Regelung noch weit entfernt von einer Weiterlesen

Familienarbeit und Erwerbsarbeit – besser nacheinander? (Fh 2014/3)

von Jana Inka Krenk VERFÜGBARKEIT – FÜR WEN? Seit Beginn der 1970er Jahre hat sich die Einkommenssituation für Familien mit Kindern in Deutschland erheblich verschlechtert, erklärt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auf ihrer Homepage und empfiehlt, alle kulturellen und institutionellen Barrieren niederzureißen, die der Erwerbsarbeit von Eltern entgegenstünden. Wörtlich Weiterlesen

„Social Freezing“ – neue Freiheit oder neue Gängelei? (Fh 2014/3)

von Susanne Angermund Ein neuer Trend zeichnet sich ab: „Social Freezing“ – das Einfrieren von Eizellen, um Frauen ein Aufschieben des Kinderwunsches zugunsten der Karriere zu ermöglichen. US-amerikanische Firmen wie Facebook und Apple wollen künftig die Kosten übernehmen, wenn ihre weiblichen Angestellten „ihren Kinderwunsch auf Eis legen“. Die deutsche Intellektuellenzeitung Weiterlesen

Bundesverfassungsgericht verweigert Stellungnahme zum Elterngeldgesetz

Der Vorstand unseres Verbandes kritisiert einstimmig, dass das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) einer von der Sachlage her zwingend erforderlichen Klärung zu elterlichen Grundrechten ausweicht. Wir halten es mit rechtstaatlichen Grundsätzen für nicht vereinbar, wenn auf in einer Verfassungsbeschwerde vorgebrachte neue Argumente nicht einmal eingegangen wird. Das gilt um so mehr, als deren Weiterlesen

Hamse ma ‘nen Euro ? (Fh 2014/2)

Unser Verband bittet um Spenden zur Finanzierung einer Beschwerde zum Elterngeldgesetz beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg Wie auch im Bericht zur Vorstandssitzung und der JHV am 28. Juni 2014 erwähnt, hat der Vorstand unseres Verbandes beschlossen, eine Beschwerde beim EGMR wegen der gezielten Diskriminierung von Eltern mit zweitem Weiterlesen

Methusalem-Komplott … wir müssen h e u t e handeln! (Fh 2014/2)

von Monika Bunte Ein berühmter Mann ist früh gestorben. Dr. Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wurde nur 55 Jahre alt. Er bekam viele lobende Nachrufe bezüglich seiner intellektuellen Brillanz und des Aufspürens neuer Themen, aber einige kritische Stimmen waren auch dabei, und den kritischen Stimmen will ich mich Weiterlesen

Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung (Fh 2014/2)

Ein Kommentar zur Studie der Psychotherapeutenkammer (BPtK) zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit (1) von Marlies Wildberg, Dipl-Psych., Psychologische Psychotherapeutin Die BPtK hat erstmalig die Bedeutung psychischer Erkrankungen für Frühverrentung (Erwerbsminderungsrente) anhand der Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausgewertet. 2012 war nahezu jede zweite Frühverrentung (42 Prozent) durch psychische Erkrankungen verursacht. Depressionen Weiterlesen