Was macht eine Tätigkeit zum Beruf? (Fh 2015/2)

Ein Plädoyer für eine gerechtere Vereinbarkeit und Wertschätzung von Erwerbs- bzw. Familienarbeit und gegen staatlichen Gender-Dirigismus © Dr. Albert Wunsch Diskussionen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind ein Dauerbrenner, auch wenn sie trotz vehementer Positionsverdeutlichung häufig recht wirkungslos bleiben. Dabei prallen nicht selten politische Programmatiken, Arbeitsmarktinteressen, finanzielle Implikationen, Weiterlesen

Kritik an der Arbeit des Programmbeirats der ARD (Fh 2015/2)

Schreiben von Wiltraud Beckenbach Betreff: Arbeit des Programmbeirats Datum: 27. Juli 2015 Von: W. Beckenbach An: programmbeirat@daserste.de Sehr geehrte Damen und Herren, auch wenn ich Fragen oder Anmerkungen eigentlich an die Fernsehmacher senden soll, wende ich mich heute direkt an Sie. Als Beirat können und müssen Sie Stellung beziehen, ansonsten Weiterlesen

„Aus für Kinderbetreuungsgeld“ (Fh 2015/2)

von Christine Marcadella Initiative Wertschätzung Familienarbeit. Homepage: http://www.lauterach.at/de/lauterach/bildung-und-kultur/kinder-und-familie/familie Langsam, aber sicher zweifle ich am Verstand der zuständigen Damen. Was geht in ihren Köpfen vor?? Vor einigen Jahren hatte ich noch die Hoffnung, wenn mehr Frauen politisch tätig sind, werden sie die Anliegen der Familien, der Kinder und Frauen gut vertreten. Weiterlesen

Gedanken zum unbefristeten „Mammut-Streik“ in Kitas, Horten und anderen Einrichtungen (Fh 2015/1)

von Ulrike Brandhorst, Gertrud Martin und Gudrun Nack Seit 8. Mai wird bundesweit gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst eine höhere Eingruppierung, die zu Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. In einer Urabstimmung haben die Mitglieder den unbefristeten Streik beschlossen. Weiterlesen

Familienersatz wird als „Kinderförderung“ verkauft

„Die Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren stieg seit 2008 um 300.000“ und „Die Betreuungsquote stieg damit von 17,6 auf 32,5 Prozent“. So wird in einer Pressemeldung des Familienministeriums zur „Evaluation des Kinderförderungsgesetzes“ formuliert. Zur hier verwendeten Wortwahl meldet Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, entschieden Kritik an: „Die Weiterlesen

Die 32-Stunden-Arbeitswoche für gestresste Eltern – eine rhetorische Seifenblase

In einem sehr persönlich gehaltenen Interview (DIE ZEIT vom 08.01.2015, Link zur verkürzten Fassung) räumt Arbeitsministerin Andrea Nahles freimütig ein: „Man bekommt doch kein Kind, nur um dann damit beschäftigt zu sein, es irgendwie wegzuorganisieren, weil man arbeiten gehen muss.“ Diese Einlassung einer SPD-Politikerin und selbst betroffenen Mutter kommentiert Gertrud Weiterlesen

Die Mutter vermittelt die Sprachkompetenz (Fh 2014/3)

von Sabine Wüsten http://www.muetter-fuer-muetter.de Seit langem verfolgen wir mit Fassungslosigkeit diese jährlich wiederkehrenden Meldungen von deutschen Kindern, die der Muttersprache nicht angemessen mächtig sind. Da wir in unserer Initiative seit Jahren Mütter mit ihren Säuglingen und Kleinkindern unterstützen, können wir inzwischen sehr genau die Ursachen solcher Phänomene erkennen. Alle Fähigkeiten Weiterlesen

Artgerechte Haltung (Fh 2014/3)

von Wiltraud Beckenbach Es stimmt schon sehr nachdenklich, wenn sich in Deutschland ca. 800.000 Menschen in Vereinen für den Tierschutz einsetzen und nur ca. 50.000 für den Schutz von Kindern. Beim Tierschutz ist fast alles geregelt. So muss die Grundfläche eines Zwingers je nach Größe des Hundes zwischen 6 und Weiterlesen

Diakonie hält an der Diffamierung der Eltern fest

Die Diakonie der Evangelischen Kirchen in Deutschland hat sich schon mehrmals gegen das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, gewandt.* Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Familienarbeit und Facharzt für Psychiatrie, Dr. Johannes Resch, meint dazu: „Die Ablehnung des Betreuungsgelds wurde bisher auch von der Diakonie mit dem von Weiterlesen

„Gleichstellungspolitik“ verhindert Gleichberechtigung – Rechtshilfefonds soll Elternrechte schützen

Die 1997 im Amsterdamer Vertrag auf europäischer Ebene vereinbarte „Gleichstellungspolitik“ soll den Eindruck erwecken, es gehe um Gleichberechtigung der Geschlechter. Die aktuelle Politik hat aber ganz andere Absichten, nämlich die „Gleichstellung“ von Mann und Frau im Erwerbsleben. Das ist ein Anzug, der kinderlosen Paaren passt, aber für Eltern, besonders für Weiterlesen