Antwort der Parteien in Mecklenburg-Vorpommern auf die Wahlprüfsteine für die Landtagswahl 2016

Das Bündnis „Rettet die Familie“ hat Wahlprüfsteine mit gezielten Fragen zur Familienpolitik an die Landesverbände von 10 Parteien, die am am 4. September für die Wahl zum Landtag von Mecklenburg-Vorpommern antreten, versandt. Die eingegangenen Antworten werden hier veröffentlicht. Uns ging es dabei um gezielte Informationen zu speziellen Fragen. Wer die Weiterlesen

Schwesigs Familiengeld – ein Plan zur weiteren Gängelung der Eltern

Familienministerin Manuela Schwesig schlägt ein neues Familiengeld vor, um Eltern mehr Zeit zu geben für die Präsenz bei ihren Kindern.* Sofern beide Eltern gleichzeitig und hinreichend, also mit 28 bis 36 Wochenstunden, teilzeitbeschäftigt sind, sollen sie für maximal 24 Monate je 150 € bekommen, bis das Kind acht Jahre alt Weiterlesen

Bundesverfassungsgericht: Bund für U3-Betreuung nicht zuständig

Mit dem aktuellen Urteil des BVerfG ist das Betreuungsgeld schlagartig in der verfassungsbedingten Illegalität gelandet: Ab sofort können Eltern keine Anträge mehr stellen. Dazu bemerkt Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V.: „Das BVerfG hat das Betreuungsgeld lediglich aus formalen Gründen als verfassungswidrig bezeichnet, weil die Bundesebene dafür nicht zuständig Weiterlesen

Gedanken zum unbefristeten „Mammut-Streik“ in Kitas, Horten und anderen Einrichtungen (Fh 2015/1)

von Ulrike Brandhorst, Gertrud Martin und Gudrun Nack Seit 8. Mai wird bundesweit gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst eine höhere Eingruppierung, die zu Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. In einer Urabstimmung haben die Mitglieder den unbefristeten Streik beschlossen. Weiterlesen

Die 32-Stunden-Arbeitswoche für gestresste Eltern – eine rhetorische Seifenblase

In einem sehr persönlich gehaltenen Interview (DIE ZEIT vom 08.01.2015, Link zur verkürzten Fassung) räumt Arbeitsministerin Andrea Nahles freimütig ein: „Man bekommt doch kein Kind, nur um dann damit beschäftigt zu sein, es irgendwie wegzuorganisieren, weil man arbeiten gehen muss.“ Diese Einlassung einer SPD-Politikerin und selbst betroffenen Mutter kommentiert Gertrud Weiterlesen

Leben wir in einem Rechtsstaat? (Fh 2014/3)

von Dr. Johannes Resch In der Mitgliederzeitschrift unseres Verbandes wurde bereits mehrmals auf das seit 2007 geltende Elterngeldgesetz eingegangen (Fh 1/2013; Fh 2/2014). Grund ist, dass ausgerechnet in diesem Gesetz die Geringschätzung der Erziehungsarbeit besonders deutlich zum Ausdruck kommt. So erhalten erwerbstätige Eltern bei einem ersten Kind ein Elterngeld von Weiterlesen

Artgerechte Haltung (Fh 2014/3)

von Wiltraud Beckenbach Es stimmt schon sehr nachdenklich, wenn sich in Deutschland ca. 800.000 Menschen in Vereinen für den Tierschutz einsetzen und nur ca. 50.000 für den Schutz von Kindern. Beim Tierschutz ist fast alles geregelt. So muss die Grundfläche eines Zwingers je nach Größe des Hundes zwischen 6 und Weiterlesen

Familienarbeit und Erwerbsarbeit – besser nacheinander? (Fh 2014/3)

von Jana Inka Krenk VERFÜGBARKEIT – FÜR WEN? Seit Beginn der 1970er Jahre hat sich die Einkommenssituation für Familien mit Kindern in Deutschland erheblich verschlechtert, erklärt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auf ihrer Homepage und empfiehlt, alle kulturellen und institutionellen Barrieren niederzureißen, die der Erwerbsarbeit von Eltern entgegenstünden. Wörtlich Weiterlesen

„Gleichstellungspolitik“ verhindert Gleichberechtigung – Rechtshilfefonds soll Elternrechte schützen

Die 1997 im Amsterdamer Vertrag auf europäischer Ebene vereinbarte „Gleichstellungspolitik“ soll den Eindruck erwecken, es gehe um Gleichberechtigung der Geschlechter. Die aktuelle Politik hat aber ganz andere Absichten, nämlich die „Gleichstellung“ von Mann und Frau im Erwerbsleben. Das ist ein Anzug, der kinderlosen Paaren passt, aber für Eltern, besonders für Weiterlesen

„Vereinbarkeit“ – Wir sollten ehrlicher sein! (Fh 2013/4)

An die ehemalige Familienministerin Dr. Kristina Schröder Villingen, 28.10.2013 Sehr geehrte Frau Abgeordnete, liebe Frau Dr. Schröder, seitdem Sie das Amt der Familienministerin bekleideten, verfolgten wir vom Verband Familienarbeit Ihr Tun mit großem Interesse. Immer mehr entstand bei uns der Eindruck, Sie säßen sehr ungemütlich eingeklemmt zwischen den Stühlen, die Weiterlesen