Zum Tag der Arbeit: Familienarbeit anerkennen

Zum "Tag der Arbeit" gab der Familienbund der Katholiken, Landesverband Bayern, eine Presseerklärung heraus.
Erziehung, Bildung, Betreuung, Pflege, Ernährung, Bekleidung … alles nur
Arbeit, wennŽs andere machen?

München – Zum "Tag der Arbeit" fordert der Familienbund der Katholiken ein Ende
der Diskriminierung der Familienarbeit. Die Leistungen der Familien müssen
endlich als wichtige Arbeit zum Nutzen der ganzen Gesellschaft anerkannt und
honoriert werden.

Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: "Es wird höchste Zeit, dass die
Familienarbeit endlich angemessen anerkannt wird. In einer
Dienstleistungsgesellschaft gehört die Fürsorge für die nachwachsende
Generation zu den wichtigsten Dienstleistungen überhaupt. Erziehung, Bildung
und Betreuung von Kindern erfolgt zu aller erst in den Familien. Die Familien
sind es leid, dass die Gesellschaft diese Tätigkeiten nur dann als Arbeit
anerkennt und angemessen honoriert, wenn sie außerhalb der Familie verrichtet
werden."

Die Geringschätzung der Familienarbeit zeigt gravierende Folgen:
· Immer weniger junge Menschen sind bereit, Verantwortung für Kinder zu
übernehmen; der resultierende Geburtenrückgang gefährdet die Zukunft der ganzen
Gesellschaft. Private und gesetzliche Altersvorsorge wanken wegen mangelnden
Nachwuchses.
· Obwohl der herkömmliche "Arbeitsmarkt" bereits völlig überfüllt ist, wollen
einseitige staatliche Förderprogramme Eltern noch stärker als bisher von der
Familienarbeit in die Wirtschaft bugsieren. Die Folge dürfte ein weiterer
Anstieg der Arbeitslosigkeit im althergebrachten Arbeitsmarkt sein – bei
steigenden Defiziten in den Familien.

Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: "Wir fordern eine angemessene
Anerkennung der Familienarbeit. Erst wenn die 7-Tage-Woche der Familienarbeit
nicht weniger Geld bringt als die Arbeitslosigkeit, hat diese Gesellschaft
wieder eine Zukunft!"

Prof. Dr. Johannes Schroeter
Landesvorsitzender

Familienbund der Katholiken
Landesverband Bayern
Dachauer Str. 5
80335 München
Tel. 089-598235
Fax 089-5501401
E-Mail: familienbund@familienbund-bayern.de

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