Von der Hausfrau zum Facility-Manager

Fachtagung, veranstaltet vom Netzwerk HausWirtschaftForschung am Campus Muristalden, Bern, Samstag 17. Mai 2003, 9.30 – 16.15 Uhr

Kein Mensch kann ohne Anerkennung leben.

Kein Mensch kann ohne Anerkennung leben.
Von Haus- und Familienfrauen wird aber genau dieses verlangt: sie sollen zufrieden damit sein, dass sie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai gelobt werden; Sie wissen schon: Muttertag! Den Rest des Jahres über werden sie als angeblich "nicht arbeitende" Personen verspottet. Wir wissen es alle: Kein Modell für Männer!

Vor knapp 25 Jahren gründeten Hausfrauen und einige (Ehe)Männer die Deutsche Hausfrauen-Gewerkschaft e.V. / dhg, heute: dhg – Verband der Familienfrauen und -männer e.V.
Ziel: Anerkennung der Haus- und Familienarbeit. ("Rente statt Rosen");
Rente, Unfallversicherung, partnerschaftliches Eheliches Güterrecht, Aufnahme der Arbeit in die Statistiken – dazu kam u. a. die Forderung nach einem "Gehalt für Familienarbeit".

"Wenn Männer schwanger würden, wäre Abtreibung ein Sakrament", diesen Satz prägten Frauen in der Zeit des Streits um den Abtreibungsparagraphen im deutschen Strafrecht.
Analog sagen wir:
Wenn Familienarbeit typischerweise von Männern verrichtet würde, wäre sie hochanerkannt und bestens bezahlt.
Darauf können und wollen wir nicht warten! Die Arbeit muss anerkannt werden, weil sie für unsere Gesellschaften lebensnotwendig ist.

Gesa Ebert

weitere Informationen unter: www.ethikprojekte.ch/hwf/Facility_Manager.pdf
www.ethikprojekte.ch/facility/online.htm

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