Auf den Weg gebracht – aber noch keine Deckungsgleichheit zwischen den Vorstellungen des vffm und PEPe (Fh 2008/4)

Ein Beitrag von Monika Bunte und Helga Vetter

Das Konzept des Verbandes der Familienfrauen und -männer bezüglich Bezahlung der Familienarbeit hat im Laufe der Zeit einige Änderungen erfahren.

Aus dem GfF/Gehalt für Familienarbeit wurde auf der Jahreshauptversammlung 2007 in Würzburg – einem Antrag Hans Ludwigs folgend – ein Einkommen für Erziehung und Pflege. Damit stimmt die Formulierung mit der Initiative PEPe (= Projekt Erziehungs- und Pflegeeinkommen) überein. Das heißt noch nicht, dass inhaltlich Deckungsgleichheit besteht. Die Annäherung der beiden Konzepte sollte eine Programmkommission übernehmen. Sie nahm am 16.1.2008 in Mannheim ihre Arbeit auf und traf sich seitdem noch zweimal, ohne ihre Arbeit bislang zu einem Abschluss zu bringen.

Wenn auf der nächsten Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden kann, wird diese Programmkommission, die sich den Namen „Arbeitskreis PEPe“ gab, die Arbeit wiederaufnehmen. Das erarbeitete Konzept wird dann bei einer Jahreshauptversammlung oder einer gesonderten Veranstaltung den Mitgliedern zur Diskussion und Abstimmung vorgestellt.

Der vffm hat der Vorarbeit und Arbeit von Hans Ludwig breiten Raum gegeben (1). Dies betrifft sowohl die Beiträge in unserer Verbandszeitschrift als auch den Einsatz von Geld und Arbeitszeit. Die eigene Website (www.erziehungseinkommen.org), Unterschriftenlisten im Internet, Faltblätter und das Seminar mit Ina Prätorius sind beredtes Zeugnis dafür.

Fußnote:
1) Fh 2/2005, Manifest zum 1. Mai
Fh 2/2006, Die Soziale Marktwirtschaft – neu interpretiert
Fh 2/2006, Bericht über Fachtagung Königswinter. ReferentInnen: Ina Prätorius, Kostas Petropolus, Hans Ludwig
Fh 2/2007, Gehalt für Familienarbeit – so oder so
Fh 3/2007, über Krippenerziehung und Einverdiener-Ehe hinausdenken
Fh 4/2007, Bericht über 27. Jahreshauptversammlung in Würzburg mit Abstimmung über Hans Ludwigs Antrag bezüglich Umbenennung Gehalt für Familienarbeit in Erziehungs- und Pflegeeinkommen
Fh 2/2008, Gemeinsamkeiten und Unterschiede

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