Betrachtung zum Ausgang der Wahlen im Mai 2019 (Fh 2019/2)

von Gertrud Martin

Während die beiden großen Volksparteien SPD und CDU/CSU erheblich Federn lassen mussten, hatten vor allem die GRÜNEN Grund zum Jubeln über gewichtige Stimmenzuwächse. Im Sinne des Erhalts der Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel müssten wir vom Verband Familienarbeit den Jubel teilen. Genauer betrachtet, verbietet sich das jedoch: Zwar setzen sich die GRÜNEN für den Schutz eines jeden Vogelnests ein, das dem Bau einer Straße weichen soll, und machen sich stark für die „artgerechte Haltung“ von Nutz-, Zirkus- und Zootieren. Bei der artgerechten Haltung von Menschenkindern hört der Spaß aber auf: Sie sollen – noch im Alter des Säug- und Traglings – über viele Stunden des Tages die Nähe der Mutter missen können, die Besseres und Einträglicheres zu tun haben soll, als einem wehrlosen Bündel Mensch Geborgenheit zu schenken. Mit dieser eklatanten Fehlausrichtung machen sich die GRÜNEN als Zukunftswahrer unglaubwürdig.

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